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Ausplatzen

Platzen2012

 Drei der Platzer von 2012:
(von links) Martin Belz, Simon Polzer und Christopher Riedesel

 

 

Früher gingen am dritten Weihnachtstag die Dienstmädchen aus ihren Stellungen - entweder um zu heiraten oder ab Neujahr ein anderes Dienstverhältnis zu beginnen. Wo eine Magd ausging, wurde von den Burschen mit der Peitche geknallt. Dies diente gleichzeitig dazu, böse Geister zu vertreiben und alles Unheil fernzuhalten. Dieser Brauch hat sich bis heute erhalten, nur werden jetzt keine Mägde mehr ausgeplatzt, sondern die Mädchen, die konfirmiert aber noch nicht verlobt sind, werden von den ledigen Burschen ausgeplatzt. Dazu ziehen die Burschen von Haus zu Haus dieser Mädchen. Geplatzt wird immer von drei Burschen (Dreierschlag). Die Burschen bekommen einen Schnaps ausgegeben, und abends treffen sich alle zum fröhlichen Beisammensein. Viele Jahre wurden dabei Eier gebacken.

 

Wie das Ausplatzen funktioniert, sehen Sie hier im Video: