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Dorfwoche

Die Dorfwoche ist ein besonderes Programm in den Sommerferien für die Laisaer Kinder zwischen 6 und 13 Jahren. Sie wird von einem Team aus Eltern und Jugendlichen organisiert und betreut. Ein solches Ferienprogramm gab es in den 1980ern schon einmal, 2010 haben einige Laisaer, die damals als Kinder dabei waren, die Idee wieder aufgegriffen. Wie der Name schon sagt, steht bei der Dorfwoche – neben den Kindern, natürlich – das Dorf im Mittelpunkt.

 

In anderen Orten besichtigen Kinder bei Ferienspielen oft einfach nur irgendetwas oder fahren einen Tag in einen Freizeitpark. Bei der Dorfwoche in Laisa sollen die Kinder selbst viel machen und viel erleben – immer mit dem Bezug zum Dorf, seinen Besonderheiten, seiner Geschichte und seinen Traditionen.

 

Da Laisa sehr traditionell ist, gibt es hier einiges zu erleben: 2010 haben die Kinder zum Beispiel in einer noch bestehenden Schmiede Eisen geschmiedet, im Backhaus Brot gebacken, getöpfert und im Steinbruch besondere Steine gesucht. Bei einer Dorfrallye haben sie spielerisch viel über die Geschichte ihres Dorfes gelernt, zum Beispiel über die Kirche und den Dorfbrand von 1868.

 

Das Mittagessen wurde bei Landwirten im Dorf geholt. Natürlich gehörte auch Bewegung dazu: Es wurde Fußball gespielt und Rad gefahren. Und jedes Kind war mal Reporter und hat Fotos gemacht. Daraus wurden zum Abschluss große Collagen gebastelt, um Eltern, Großeltern und Geschwistern bei einem Abschlussabend all das vorzustellen, was in der Woche gemacht wurde. Dazu haben alle gemeinsam Pizza im Backhaus gebacken. Und als Erinnerung hat sich jedes Kind ein eigenes Dorfwochen-T-Shirt gestaltet. 36 Kinder haben 2010 und 2011 bei der Dorfwoche mitgemacht – das waren nahezu alle aus Laisa in dieser Altersgruppe.

 

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