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Kirmes

Die Kirmesschnüre (bestickte Trachtenborten) werden in der Nacht nach dem Aufstellen des Kirmesbaums eingesammelt. Die Burschen gehen mit einem kleineren Tannenbaum zu den Häusern der Mädchen, die die Schnüre dort anbinden. Welche Schnur welchem Mädchen gehört, lässt sich in der Dunkelheit nur erahnen.

 

Das Geheimnis wird erst am Abend der Kirmes gelüftet. Im Festzelt werden die Schnüre dann meistbietend unter den jungen Männern versteigert, ohne dass zunächst jemand weiß, welche Schnur für welches Mädchen steht. Anders als beim Laisaer Rückersfest dürfen bei der Kirmes auch Auswärtige mitbieten. Sind alle Schnüre an den Mann gebracht, kommen die jungen Frauen auf die Bühne und fordern den Burschen, der ihre Schnur ersteigert hat, zum Tanz auf. Diese Tradition hatte die Laisaer Burschenschaft 1995 nach 25 Jahren Pause wieder aufleben lassen, seitdem wird in Laisa wieder regelmäßig Kirmes gefeiert.

 

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